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Martinsloch
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Das Martinsloch oberhalb Elm ist ein 17 m hohes und 19 m breites Felsenfenster und liegt auf zirka 2600 m ü.M. im grossen Tschingelhorn. Die Entstehung dieses Lochs ist auf die Glarner Hauptüberschiebung zurückzuführen.
Jeweils zweimal im Jahr, im Frühling (13./ Zu beobachten ist die Sonne auch an anderen Tagen im Jahr, jedoch nur an diesen Daten genau bei der Kirche.
In bestimmten Abständen ist auch der Mond im Martinsloch zu beobachten. Weitere Angaben zu diesen Ereignissen erhalten Sie bei Elm-Sernftal Tourismus. Mit diesem Link gelangen Sie ausserdem zur Webseite der Sternwarte Bülach mit detaillierten Informationen zum Martinsloch. Sage
Es ist nicht verwunderlich, dass es um dieses einmalige Phänomen "Martinsloch“ einige Sagen gibt. Die bekannteste finden Sie hier. Sage. Bergtour ins Martinsloch
Der Gedanke, selber einmal in diesem einmaligen Felsenfenster zu stehen, ist sehr verlockend. An dieser Stelle muss aber festgehalten werden, dass es sich dabei um eine anspruchsvolle Route handelt. Sicher, für einen erfahrenen und versierten Alpinisten ist es nicht sehr schwierig, das Martinsloch zu erreichen. Vor allem der letzte Steilhang, kurz unter dem Martinsloch, darf aber nicht unterschätzt werden. Geröll, Schutt, Schnee, Eis und eventuell Steinschlag erschweren je nach Saison den Auf- und Abstieg.
Für ungeübte Interessierte empfiehlt Ihnen Elm-Sernftal Tourismus gerne lokale Bergführer. Denn mit einem ortskundigen Führer kann die Route auch von weniger geübten Berggängern absolviert werden. Eine gewisse Grundkondition sollte aber vorhanden sein.
Hier gelangen Sie zu den geführten Touren zum Martinsloch. Hier sehen Sie eine Übersicht der geführten Wanderungen zum Firstboden, in unmittelbarer Nähe zum Martinsloch. Ausserdem werden geführte Mond- und Sonnenereignisse am Martinsloch angeboten. Martinsloch-Buch Rund ums Martinsloch gibt es ein Buch. Dieses ist für CHF 15.00 im Tourismusbüro erhältlich.
Und Martin tat sein Auge zu...
Im Jahre 1989 spielten uns die Nachbarn aus Flims einen Streich. Oder ist es etwa kein Streich, sondern eher die Eifersucht, weil sie von ihrer Seite aus das Spektakel nicht beobachten können...?
Es war ein herrlicher Tag, dieser 1. Oktober. Strahlend blauer Himmel. Unzählige Besucherinnen und Besucher waren angereist, um die Sonne im Martinsloch zu sehen. Heute sollte es klappen, das Wetter könnte nicht besser sein. Trotz allem, um 0
Damit hatte sicher niemand gerechnet; die Flimser hatten "unser Martinsloch“ mit einem Tuch bedeckt und sind uns an diesem Tag buchstäblich vor der Sonne gestanden...
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